Hier erfahren Sie alles was Sie schon immer über Island wissen wollten!
Die offizielle Amtssprache in Island ist Isländisch. Isländisch ist eine nordische Inselsprache, dadurch hatte die Sprache in ihrer Entwicklung wenig Einfluss von anderen Sprachen.
Rund 97% der Isländer:innen nennen Isländisch ihre Erstsprache, wobei aber auch Fremdsprachen wie Spanisch, Dänisch, Französisch und Deutsch von vielen Isländer:innen beherrscht werden. Dazu spricht der Großteil der Isländer:innen fließend Englisch. Dadurch, dass Filme nicht in das isländische übersetzt werden und man die meisten Filme auf Englisch mit isländischem Untertitel anschaut, lernen Kinder schon von Klein auf sehr gut Englisch.
In Island bezahlt man mit der Isländischen Krone (ISK kr). Der Wechselkurs von Euro zu ISK kr liegt meist bei ca. 1€ sind 150 ISK kr.
Auf Island leben ca. 387.758 Menschen (Stand Jan. 2023). Im Großraum Reykjavík leben ca. Zwei Drittel der Bevölkerung. Ein Drittel lebt auf dem Land und in anderen kleineren Städten verteilt auf der Insel.
Der Fischfang spielt nach wie vor eine große Rolle in der Wirtschaft Islands. 12 % der gesamten Wirtschaftsleistung und ca.40% der Export Gewinne werden durch den Fischfang generiert. Ein weiterer wichtiger Wirtschaftsfaktor für Island ist der Tourismus und der Export von Aluminium.
Ca. 80% der Isländischen Bevölkerung gehören der lutherischen Kirche an, wobei die alten heidnischen Bräuche der Wikinger bis heute Tradition sind. In Island sind noch viele weiter Religionen wie römisch-katholisch, Islam oder Buddhismus vertreten aber nur sehr gering.
Der isländische Staat setzt sich sehr stark für die Bildung der Bevölkerung ein. Prozentual gesehen auf das Bruttoinlandsprodukt gibt Island ca. 6,5% für Bildung aus, vergleichsweise sind es in Deutschland nur 4,7%.
Der isländische Nachname unterscheidet sich sehr mit dem deutschen. Unsere deutschen Nachnamen sind aus Berufsbezeichnungen entstanden und sind Familiennamen. Die Nachnamen in Island setzen sich aus zwei Komponenten zusammen. Einmal der Vorname des Vaters, selten kann es auch der Vorname der Mutter sein, und dem Suffix -dóttir bei einer Tochter oder –son bei einem Sohn. Ein Nachname könnte demnach Pálsdóttir oder Pálsson sein. Übersetzt heißt das dann Tochter von Pál oder Sohn von Pál. Weil sich das Patronym logischerweise im Laufe eines Lebens nicht ändert, nicht einmal bei einer Heirat, ist die Familienzusammengehörigkeit kaum am Namen zu erkennen.
Die isländische Landwirtschaft besteht hauptsächlich aus Nutztieren wie Schafen, Pferden und Kühen. Da der Boden in Island nicht sehr fruchtbar ist wird nur wenig angebaut. Es werden nur 2,3 % des Landes für den Anbau von Nahrungsmitteln und Heuernte genutzt. Hauptsächlich werden Kartoffeln, Rüben und oft auch Rhabarber angebaut. Island ist jedoch sehr fortschrittlich was den Anbau von Lebensmitteln in Gewächshäusern angeht. Durch die Thermalenergie ist es möglich Kostengünstig und Nachhaltig riesige Gewächshäuser für zum Beispiel Gurkenanbau zu nutzen. Der größte Teil der Lebensmittel wird jedoch aus dem Ausland Importiert. Die isländische Landwirtschaft erzielt ca. 2% des Bruttoinlandproduktes.
Die Energieabhängigkeit Islands liegt bei 15,2%. Im Vergleich ist die Abhängigkeit von Deutschland bei 63,5%. 85,8% des Bruttoenergieverbrauches von Island sind Erneuerbare Energien. In Deutschland sind es 19,2%. Durch die Thermal Energie ist es teilweise in vielen Regionen sogar nicht einmal nötig das Wasser in den Leitungen zu erhitzen, da es schon heiß aus dem Boden kommt.
In Sachen Gleichberechtigung ist Island einer der absoluten Vorreiter. Island hat sogar ein eigenes Ministerium für Gleichberechtigung und ist einzig und allein dafür zuständig zum Thema Gleichberechtigung zu forschen und das Prüfen von Gesetzen. In keinem Land ist die Gender Pay Gap so gering wie in Island. 1975 gab es in Island den sogenannten Frauenstreik, bei dem Frauen im Land aufgefordert wurden ihre Arbeit ruhen zu lassen um für höhere Löhne zu demonstrieren. 90% der Frauen nahmen an diesem Protest teil. 1980 wurde in Island Vigdís Finnbogadóttir zur Präsidentin gewählt und war somit eine der ersten weiblichen Staatsoberhäupter der Welt.
Gemessen an den sechs Schlüsselfaktoren soziale Unterstützung, Einkommen, Gesundheit, Freiheit, Großzügigkeit und die Abwesenheit von Korruption belegt Island den dritten Platz.
Der PlanetRomeos Gay Happiness Index, eine Umfrage unter schwulen Männern aus mehr als 120 Ländern, bewertete Island als Nummer 1 der Welt. 2019 hat Icelandair das 20jährige Bestehen der Reykjavik Pride mit einem Pride Flight von Keflavik nach Philadelphia gefeiert. Dieser Pride Flug war eine Initiative von Icelandair Mitarbeitern. Das gesamte Personal auf diesem Flug waren Mitglieder der LGBTQ + Community Islands. Die isländische Regierung und Bevölkerung setzt sich stark für die LGBTQIA+ Community ein. Ein wichtiger Teil davon ist die jährliche Pride Veranstaltung Cristopher-Street-Day.
Island ist seit der Unabhängigkeitserklärung 1944 eine parlamentarisch-demokratische Republik. Island ist trotz keiner eigenen Streitkräfte ein Gründungsmitglied der NATO und auch Mitglied des Schengener Abkommens.
Island entstand aus vier geologischen Kräften. Die Eiszeit, die Erosion, der Vulkanismus und die Plattentektonik. Die Insel liegt genau an der Nahtstelle zweier Tektonischer Platten und hat daher noch heute eine hohe vulkanische Aktivität und ist somit der aktivste Ort der Welt.
Jede Region in Island sticht mit völlig einzigartigen Merkmalen hervor und Island hat definitiv für jeden etwas zu bieten. Hier erfährst Du alles über die Vielfältigkeit der Regionen Islands.
Die Insel im Nordatlantik ist in ihrer Art einzigartig. Sie bietet einen vielfältigen, eindrucksvollen Formenschatz und lässt uns heute noch immer live an ihrer Entstehung teilnehmen.
In Island gibt es ganz besondere Traditionen, die sich teils stark von den Bräuchen in Mitteleuropa unterscheiden. Auch Feste wie wir sie kennen, werden in Island zum Teil anders gefeiert. Erfahren Sie hier mehr über Islands Traditionen und Feiertage.
Die Besonderheit des wunderschönen Wasserfalls Seljalandsfoss ist, dass man auf einem kleinen Wanderpfad hinter dem Wasserfall durchgehen kann.
Der Colden Cyrcle ist eine der meist besuchtesten Sehenswürdigkeiten Islands und das nicht ohne Grund. Zum Gloden Cyrcle gehören der Nationalpark Þingvellir, der Wasserfall Gullfoss und der Geysir Strokkur.
Aufgrund der Gletscherschmelze wird der See immer größer und eindrucksvoller. Wegen diesen fortlaufenden Veränderungen, sieht die Lagune bei jedem Besuch anders aus.
An diesem schwarzen Strand liegen je nach Strömung, zahlreiche Eisbrocken aus der Lagune, winzig kleine "Diamenten", aber auch mannsgroße Blöcke.
Der bekannteste und schönste Berg Islands befindet sich auf der Halbinsel Snæfellsnes und ist zusammen mit dem Kirkjufellsfoss eines der beliebtesten Fotomotive Islands.
Látrabjarg sind nicht nur die längsten und größten bis zu 440 m hohen und 14 km langen Vogelfelsen im Atlantik, sondern auch der westlichste Punkt Islands. Zur Brutzeit kann man hier gut Papageientaucher entdecken.
Húsavík ist bekannt für Whalewatching. Hier gibt es viele Möglichkeiten das Marine Leben bestaunen zu können.
Kaum ein Landesteil bietet einen so großen Reichtum an Naturwundern wie das geologisch sehr junge Gebiet rund um den Mückensee "Mývatn".
Die Schlucht ist 200 Meter tief uns erstreckt sich über acht Kilometer. Dieser Geheimtipp ist definitiv einen Besuch wert!
Hier kann man die einzigartigen Kontraste von roten Basaltsäulen und dem blauen Gletscherfluss Jökla bewundern.
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